Donnerstag, 22. September 2011

Meine eigene Ballade:

Es stürmt

In einem Wald, so grün,
In den Blüten, so bunt,
Leben, so zart und zerbrechlich und schön,
Auf hellem, grünem Wiesengrund
Elfen

Ihre Flügel so hell
Und der Körper so klein,
Fliegen sie rumm und kichern und lachen.
Führen ihr Leben ganz fein.
Elfen

Doch ein Sturm naht herbei,
Mit den Winden so stark,
Zieht er durch den Wald, an den Bäumen vorbei
Immer weiter und weiter. Da!
Stille

Stille herrscht im Walde,
Kein Lüftlein sich reget.
Die Blumen schweigend am Boden stehend,
Elfen in den Blüten lebend.
Stille

Doch still ist´s nicht lang,
Denn der Sturm kommt zurück.
Mit Kraft eilt er zu den Blumen hin,
An Bäumen und Büschen vorbei.
Es stürmt

Die Elfen sind sicher,
Dank Blüte und Blätter.
Doch Stürme sind stark und Blüten so schwach,
So geben die Blüten schnell nach.
Es stürmt

Der Wind packt die Elfen
Und wirbelt sie empor.
Diese flehen mit ihrer hellen Stimm:
„Hilfe!“ – „Nein!“ und „Bitte nicht!“
Es stürmt

Nun ist der Sturm fort
Und die Elfen mit ihm,
Über den Wald weit getragen, hinfort.
Nur eine Elfe bleibt noch zurück.
Allein

In dem Wald war´s mal grün
Und die Blüten waren bunt
Und die Elfen lebten ihr Leben rund.
Jetzt lebt nur noch eine Elfe da.
Allein



Kommentare:

Anonym hat gesagt…

ohh schön

Pauli hat gesagt…

wundervoll <3

Lichterzählerin hat gesagt…

Wooooow wunderschön!!! Bitte mehr davon ;)